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Nathan Wright
Berlin

Stockende Verkehrswende: Radwege auf dem Tempelhofer Damm

Wer auf dem Tempelhofer Damm schon einmal Fahrrad fahren musste, wird gemerkt haben, dass diese Strecke völlig ungeeignet für den Radverkehr ist. Auf der einen Seite muss man neben den eng an der Fahrbahn parkenden Autos fürchten, dass sich plötzlich eine Autotür öffnet und man mitgerissen wird, auf der anderen Seite rauschen die Pkws und Lkws vorbei, die den nötigen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern häufig nicht einhalten.

Während in anderen Bezirken innerhalb von 14 Tagen kilometerlange Pop-Up-Fahrradwege entstanden sind, sieht es in Tempelhof-Schöneberg noch mau aus. Die dafür verantwortliche grüne Stadträtin Christiane Heiß steht wegen dem wenig ambitionierten Ausbau der Fahrradinfrastruktur in Dauerkritik.

Das Netzwerk fahrradfreundliches Tempelhof-Schöneberg fordert das Bezirksamt und Senatsverwaltung regelmäßig auf, dass endlich der drei Jahre alte Beschluss der Bezirksverordneten für einen Verkehrsversuch auf dem Tempelhofer Damm umgesetzt wird. Pop-Up Fahrradwege wären eine noch schnellere Lösung, wie andere Bezirke beweisen.

Mittlerweile hat die Stadträtin angekündigt, dass es noch in diesem Jahr zu einer Umsetzung der Radverkehrsanalgenen zwischen Alt-Tempelhof und Ordensmeisterstraße kommen soll. Bis jetzt ist davon aber noch nichts zu sehen. Daher habe ich eine schriftliche Anfrage eingereicht, um zu erfragen wie die Sicherheit der Fahrradfahrer*innen auf dem Tempelhofer Damm gewährleistet werden soll, und wie der Verkehrsfluss für den nicht-motorisierten Verkehr beschleunigt werden kann; die Antworten bleiben allerdings vage: Demnach soll erst im Jahr 2021 mit dem Ausbau der Fahrradwege begonnen werden und bis dahin ist keine Einrichtung von Pop-Up-Fahrradwegen wie in anderen Bezirken geplant. Auch von konkreten Terminen zu Umsetzung oder Fertigstellung wird sich gescheut, die Antwort bleibt vage und ist somit unzufriedenstellend.

Klar ist, dass wir schnell eine Lösung für den Tempelhofer Damm brauchen. Für einen sicheren Radverkehr und eine Umsetzung der Verkehrswende, ist es wichtig, dass die Planung voranschreitet und wir als LINKE werden weiter Druck ausüben.

Die Schriftliche Anfrage, die ich zu dem Thema eingereicht habe, können Sie hier nachlesen: https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/18/SchrAnfr/S18-23988.pdf


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